Malediven als Traumjob
Hoteldirektor auf Lily und Hideaway Beach

Letztes Jahr waren die Malediven Partnerland der ITB. Mit der Folge, dass die Trauminsel-Gruppe im Indischen Ozean mehr im Fokus der Journalisten stand, als es manchen Touristikern lieb war. Denn es wurde nicht nur berichtet über den Klimawandel, der in pessimistischen Prognosen in gar nicht so ferner Zukunft Land-Unter bedeuten könnte für viele der platten Korallen-Inselchen, nicht nur über die problematische Müll-Entsorgung außer Sichtweite der Luxus-Resorts oder die vielerorts vorzufindende Korallenbleiche in den hoffnungsvoll erwarteten farbenprächtigen Unterwasser-Gärten. Nein, auch das nur partiell vorhandene Demokratieverständnis der Inselregierung und der gerade auf der Hauptinsel Male grassierende radikale Islamismus schaffte es in die Beiträge.

Wer erinnert sich nicht an die lancierten Gruselthemen von Bordell-Vorwürfen in den Luxus-Spas der Touristeninseln, von drohendem Alkoholverbot oder dem Bann der Oben-ohne-Sonnenanbeterinnen…?

Zum Glück konnten die künstlichen Aufgeregtheiten dem Image der Malediven nicht nachhaltig schaden. Sie sind nach wie vor Spitzenreiter auf der Sehnsuchtsliste vieler Urlauber. Und werden für viele da auch bleiben, angesichts der weltweiten Höchstpreise, die dort auf vielen Hotelinseln verlangt werden.

Trotzdem, bei der TUI zum Beispiel hat die Insel Kuredo quasi ein Holly-Abo als beliebteste Fernreise-Destination. Bei Airtours stehen die Malediven auf Platz 2 der Gewinnbringer. Und als Blaupause für die perfekten Urlaubsbilder ist die Destination schlicht kaum zu schlagen.

Welch ein Glück muss es da doch sein, auf so einer Hotel-Insel Direktor sein zu dürfen.. Ok, vielleicht nicht, wenn man mit überzeugter Begeisterung ein Luxushotel in einer der angesagtesten Metropolen der Welt leitet, und mit dem doch etwas eingeschränkten Rahmenprogramm einer winzigen Insel unterhalb von Indien seine Probleme hätte.

Aber generell sollte es doch eine Befriedigung sein, es tagein, tagaus mit Menschen zu tun zu haben, die entweder verliebt als Honeymooner oder beglückt als Warmbader die unerträgliche Leichtigkeit des Seins zelebrieren, und bei denen Geld nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Das wollte ich genauer wissen auf der ITB und traf Michael Wieser. Der Österreicher ist nicht nur  Direktor einer Malediven-Insel, sondern hat sogar zwei Luxus-Eilande unter seiner Kontrolle. Lily Beach und Hideaway Beach. Was es bedeutet, dort so perfekt zu arbeiten, damit es nur ja keine Beschwerden gibt seitens einer Klientel, die eine vierstellige Summe pro Tag und Person in ihren Urlaub investiert, darüber habe ich mich mit Michael Wieser  in der für ihn fast schon unerträglich rummeligen Atmosphäre einer Messehalle unterhalten.

 

Webseite Lili Beach

PR-Informationen Lili Beach

Webseite Hideaway Beach

PR-Informationen Hideaway Beach

 

 

Malediven als Traumjob
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